Andreas Evers neuer Trainer in Liechtenstein

14.04.2015

Andreas Evers wird neuer Speed Trainer im Liechtensteinischen Skiverband (LSV) und wird ab Mai Tina Weirather und ihre Kolleginnen betreuen. Evers ist damit auch Teil der Trainingsgemeinschaft des LSV mit SwissSki. Andreas Wenzel, Präsident des LSV, freut sich, dass es gelungen ist, für sein Team einen aner-kannten Spitzentrainer zu verpflichten. Besonders Tina Weirather, die im März 2015 in Garmisch ihre erste Weltcup-Abfahrt gewinnen konnte, brauche für die Speedbewerbe einen Spitzentrainer und den habe der LSV mit Andreas Evers verpflichten können.

 

Ein neuer Anfang


Andreas Evers war viele Jahre lang Trainer im Österreichischen Skiverband (ÖSV) und hat sich vor allem als Betreuer von Hermann Maier und Michael Walchhofer einen Na-men gemacht. Nach dem ÖSV war Evers bis 2014 erfolgreicher Coach des US-Abfahrtsteams. In der vergangenen Wintersaison arbeitete er als Betreuer in der Ski-handelsakademie Waidhofen/Ybbs.
Wie allgemein bekannt ist, wurde Andreas Evers im April 2014 in Österreich wegen Fi-nanzvergehen verurteilt. Es ging um Geld, das seine damalige Freundin veruntreut hatte. Evers dazu: „Ich habe mit dem LSV über die Situation von Beginn an offen gesprochen, über die Hintergründe informiert und alles offengelegt. Ich bin sehr froh, dass mir der LSV nun den Neubeginn ermöglicht.“ Andreas Evers stellt auch fest, sein Fehlverhalten zu bereuen und dafür die volle Verantwortung zu tragen. Die über ihn verhängte Strafe ist in der Zwischenzeit abgebüßt.

 

Ski-Rennsport ist sein Leben


Andreas Evers ist 47 Jahre alt und stammt aus Flachau in Salzburg. Er war selbst Skir-ennläufer und 1988 österreichischer Meister in der Abfahrt. Ab 1995 gehört er dem Be-treuerstab des ÖSV an und führte ab 1999 verschiedene Trainingsbereiche, darunter die legendäre Weltcupgruppe 4. Evers zu seiner neuen Aufgabe: „ Der Rennsport ist mein Leben. Es ist eine schöne Herausforderung, die Position von Tina Weirather als Spitzen-läuferin auszubauen und junge Läuferinnen an die Spitze heranzuführen. Spannend wird sicher die Trainingsgemeinschaft mit der Schweiz. Ich freue mich darauf, weitere Kapitel der gemeinsamen Erfolgsgeschichte mitschreiben zu dürfen.“