Tina Weirather bleibt Atomic treu

16.04.2015

Tina Weirather und Atomic – das funktionierte bislang sehr gut. Seit vier Jahren fährt die mittlerweile vierfache Weltcupsiegerin mit den Skiern des österreichischen Herstellers. Nun kommen mindestens zwei Winter dazu. Gestern fällte Weirather die «schwere und knappe Entscheidung», nachdem sie zuvor in St. Moritz drei Wochen lang Modelle von Atomic und dessen Schweizer Konkurrent Stöckli getestet hatte. Beide Ausrüster hatten dabei alles in die Waagschale geworfen: «Es war wirklich ein Duell auf hohem Niveau. Zwischenzeitlich hatte Stöckli die Nase vorn.» Am Ende entschied sich Weirather dennoch gegen einen Materialwechsel. «Ich bin mir nun zu 100 Prozent sicher, dass Atomic der absolut richtige Partner für mich ist.»


Die vielen Innovationen von Atomic seien ausschlaggebend gewesen – und natürlich ihr persönliches Bauchgefühl: Zwar habe sie schon den einen oder anderen Tipp angenommen, letztlich sei es aber ihre eigene Entscheidung gewesen: «Ich habe versucht, mich in die Skier hineinzuversetzen, das Material zu spüren. Ich stellte mir viele Fragen, prüfte die Skier für sämtliche Disziplinen.» Weirather sprach von «spannenden» Testwochen, die auch in fahrerischer Hinsicht wertvoll gewesen seien. «Dadurch, dass ich mit verschiedenem Material gefahren bin, konnte ich viel für mich lernen. Nun weiss ich etwa, dass meine Probleme auf buckeligen Pisten vom Schuh herrühren.»